Becker-Heidmann und Scharpenseel 1988a

Becker-Heidmann, P., Scharpenseel, H.-W. (1988): Belastung des Bodens mit radioaktiven Cäsiumisotopen im Hamburger Raum. – In: Knöchel, A. (Hg.): Folgen und Konsequenzen des Tschernobyl-Unfalls, S. 45–52, Hamburg

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Abstract:

An 3 forstlich und 3 landwirtschaftlich genutzten Standorten im Hamburger Stadtgebiet wurden jeweils 2 Bodenprofile beprobt und die Tiefenverteilung der 137Cs- und 134Cs-Isotope bestimmt. Zusätzlich wurden weitere 16 landwirtschaftlich genutzte Böden mit unterschiedlicher Nutzung außerhalb und am Rande Hamburgs beprobt. Aus den Daten wurden die Flächenbelastungen errechnet und über das 137Cs/134Cs-Verhältnis der Anteil des vom Kernkraftwerksunfall in Tschernobyl stammende Anteil abgeschätzt. Die Flächenbelastungen für 137Cs liegen zwischen 1300 Bq m-2 im Osten und 6300 Bq m-2 im Norden der Stadt. 75% der beprobten Böden haben eine Belastung von 3300 Bq m-2. In schluffhaltigen Böden wurden höhere, in tonhaltigen niedrigere Werte gemessen, weiter trugen aktuell unterschiedlicher Bewuchs und landwirtschaftlicher Bearbeitungsstand zur festgestellten großen Streubreite der Ergebnisse bei.

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